Strom um 7 – Archiv

Vol. 2  19.6. 2017

 

Lügen, Propaganda und Fiktion.

Strategien in Kunst und Medien zur Auseinandersetzung mit der postfaktischen Wirklichkeit.
Fake-News und Propaganda sind aus der Menschheitsgeschichte nicht wegzudenken. Projekte in Kunst und Medien haben das immer auch kritisch thematisiert. Gegenwärtig jedoch resultiert das globale Unbehagen vor allem aus der Entwicklung digitaler Informationstechnologien, die eine massenhafte Beteiligung an der Konstruktion und Verbreitung der vermeintlichen Wahrheit bzw. Unwahrheit möglich macht. Mit der Ungewissheit verbinden sich Verluste der bisher gekannten Konventionen in Kommunikation und Machtausübung – und stellt auch Kunst und Medien vor neue Herausforderungen. Doch wie schreibt sich die Auseinandersetzung mit den postfaktischen Gegebenheiten in die künstlerische und mediale Praxis ein? Woraus schöpft sich jetztnoch die Hoffnung auf mehr Demokratie, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Beteiligung? Und welche Handlungsspielräume gilt es dafür zu erschließen?

Dazu diskutieren gemeinsam mit Gastgeber Martin Wassermair:

–< Hans Bernhard (Medienkünstler, UBERMORGEN)
–< Katharina Schell (APA-Chefredaktion)